CDU Karben
Montag, 21.5.2012

Bürgerprogramm der
Christlich Demokratischen Union Karben
für die Wahlperiode der Stadverordnetenversammlung 2011 bis 2016

Zukunftsthema Energie, Landwirtschaft und Umwelt

Viel getan…

Unter der Verantwortung der Union hat das Thema erneuerbare Energien einen neuen Stellenwert in Karben erhalten. Wir haben einen Betriebszweig Energie bei den Stadtwerken gegründet, in dem wir die Aktivitäten der Stadt in diesem Bereich bündeln. Dazu werden sowohl die Nutzung städtischer Dachflächen für Solarenergie als auch eine Beteiligung an der Biogasanlage zwischen Groß-Karben und Heldenbergen gehören, für die wir den Weg frei gemacht haben.

Die Stadtwerke erhalten neue verlässliche Einnahmequellen aus den Vergütungen des erneuerbaren Energien Gesetzes. So vereinen wir die Ziele Ökologie und Ökonomie. Mit der Realisierung der Biogasanlage tragen wir zudem zur Existenz-sicherung der örtlichen Landwirtschaft bei. Wir unterstützen damit eine Energieform, die witterungsunabhängig zur Verfügung steht und in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen sowohl für die Strom- als auch Wärmeerzeugung effizient eingesetzt wird.

Die beste Energie ist jedoch die, die erst gar nicht verbraucht wird. Daher haben wir erhebliche Mittel aus den Konjunkturprogrammen von Bund und Land in die energetische Sanierung städtischer Gebäude geleitet - hier bleibt jedoch noch viel zu tun. Begonnen wurde zudem mit dem Projekt Nidda-Renaturierung. Der erste Abschnitt zwischen Nieder-Wöllstadt und Burg-Gräfenrode ist realisiert.

… viel zu tun

Wir unterstützen Bürgermeister Guido Rahn bei dem von ihm vorangebrachten Projekt der Nidda-Renaturierung zwischen Klein-Karben und Gronau. Neben dem ökologischen Nutzen und dem Naherholungswert dient die Nidda-Renaturierung - ebenso wie die teilweise Umwandlung von Nutzwald in Naturbelassenen Ökowald - als ökologische Ausgleichsmaßnahme für Verkehrsprojekte in der Region. Die Stadt Karben profitiert dabei durch die Vermarktung von Ökopunkten.

Einen unschätzbaren Beitrag zur Pflege unserer Kulturlandschaft leistet die Land-wirtschaft. Wir unterstützen die Landwirtschaft mit der erwähnten Biogasanlage und der Direktvermarktung heimischer Produkte auf den städtischen Wochenmärkten. Außerdem wollen wir die örtlichen Landwirte verstärkt mit der Pflege städtischer Grünpflege beauftragen - dort, wo die Landwirte auf Grund örtlicher Gegebenheiten und angrenzender Feldgemarkungen effizienter als der Bauhof arbeiten.

Wir werden unsere moderne Energiepolitik für Karben fortsetzen. So werden wir die von uns bereits beantragte, von Stadtrat Rippen aber "liegen gelassene" Ausschreibung der städtischen Strom-Verbrauchsstellen anpacken. Dabei werden wir zertifizierte Ökostromangebote des wirtschaftlichsten Anbieters bevorzugen. Das Thema Energie-Effizienz werden wir sowohl durch weitere energetische Sanierungen - vor allem im Schwimmbad - als auch in Form von Bürger-Informationsveranstaltungen aufgreifen.

Karben verfügt über ein gut ausgebautes innerörtliches Radwegenetz. Über die Stadtgrenzen hinaus und abseits der Nidda ist das Netz jedoch lückenhaft. Wir haben daher die finanziellen Weichen für die Radwege von Burg-Gräfenrode nach Ilbenstadt und von Kloppenheim/Petterweil nach Bad Homburg gestellt und werden an der Realisierung arbeiten.


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